Ausschreibung des Paul-Schürmann-Preises 2026
Zweck
Der Paul-Schürmann-Preis dient der Motivation zur wissenschaftlichen Betätigung, der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der Auszeichnung für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Wehrmedizin und Wehrpharmazie. Der Preis wird durch die Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. grundsätzlich alle zwei Jahre vergeben.
Teilnahmebedingungen
- Teilnahmeberechtigt sind alle, die das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
- Zugelassen sind Arbeiten aus dem Gebiet der Wehrmedizin und Wehrpharmazie sowie aus deren wissenschaftlich relevanten Nachbargebieten.
- Die Arbeit muss auf eigenen wissenschaftlichen Erkenntnissen oder eigenen Untersuchungen beruhen, deren erfolgreicher Abschluss nicht mehr als drei Jahre zurückliegt. Die Zusammenfassung oder Wiedergabe bereits bekannter wissenschaftlicher Tatsachen erfüllt diese Voraussetzung grundsätzlich nicht, es sei denn, dass sie in einen bestimmten, neu erarbeiteten Zusammenhang gesetzt wurden, der zu neuen Erkenntnissen geführt hat.
- Arbeiten, die im Jahr vor der Bewerbung um den Paul-Schürmann-Preis in einer anerkannten wissenschaftlichen Zeitschrift publiziert wurden oder als selbstständige Veröffentlichung in Buchform erschienen sind, können zugelassen werden. Eine parallele Bewerbung um andere wissenschaftliche Auszeichnungen ist nicht zulässig.
- Die Arbeit muss in deutscher Sprache verfasst sein. Sie ist mit einem zu Microsoft Word™ kompatiblen Textprogramm zu erstellen, wobei als Schriftart Times New Roman in der Schriftgröße 12 pt mit 1,5-fachem Zeilenabstand und 2,5 cm Seitenabstand (allseits) zu wählen sind. Der Umfang soll mindestens 15 Seiten betragen und 40 Seiten möglichst nicht überschreiten. Abbildungen sind in den Text zu integrieren und als Einzeldateien im Format „.JPG“ beizufügen. Dem Beitrag ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen sowie fünf bis acht Stichwörter in deutscher Sprache voranzustellen; ein Literaturverzeichnis ist anzufügen.
- Die Einreichung hat in elektronischer (CD/DVD) und gedruckter (zweifach) Form zu erfolgen und ist mit einem vom Verfasser gewählten Kennwort zu versehen, das in der Kopfzeile der ersten Seite einzutragen ist. Den Namen des Verfassers oder Hinweise, die seine Identifizierung ermöglichen, darf sie nicht enthalten. In einem verschlossenen Umschlag, der außen das Kennwort trägt, sind Vor- und Zuname, genaue Anschrift, Alter, berufliche Stellung und Tätigkeit des/der Verfasser(s) anzugeben. Der Umschlag muss eine Erklärung enthalten, dass die eingesandte Arbeit selbstständig angefertigt wurde und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet wurden. Unrichtige Angaben schließen von der Teilnahme aus.
- Die Arbeit ist bis zum 30. Juni 2026 (Datum des Poststempels) an folgende Anschrift zu senden:
Deutsche Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V.
Bundesgeschäftsstelle
„Paul-Schürmann-Preis 2026“
Neckarstraße 2a
53175 Bonn
Bewertungskommission
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch eine Kommission. Sie soll aus drei wissenschaftlich mit der Thematik vertrauten Persönlichkeiten (zivil) und drei Sanitätsoffizieren mit längerer Berufserfahrung bestehen, die möglichst Mitglieder der Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie sind. Der Präsident und die Vizepräsidenten sind von Amts wegen Mitglieder der Kommission, die alle zwei Jahre neu berufen wird. Eine erneute Berufung ist zulässig und im Sinne der Kontinuität erwünscht. Grundlage für die Preisentscheidung bilden Gutachten, die über die eingereichten Arbeiten erstellt werden, bevorzugt von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirates für den Sanitätsdienst der Bundeswehr. Der Kommission bleibt vorbehalten, den gestifteten Geldpreis aufzuteilen, wenn mehrere preiswürdige Arbeiten vorliegen. Falls keine auszeichnungswürdige Arbeit vorliegt, kann von der Verleihung des Preises abgesehen werden. Die Entscheidung der Kommission ist endgültig und erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges.
Prüfkriterien
Das Preisrichterkollegium prüft die Arbeiten nach folgenden Kriterien:
- 50 % wehrmedizinische Relevanz,
- 50 % wissenschaftliche Qualität, davon
– Verständlichkeit (15 %),
– Vollständigkeit (15 %),
– Stil, Darstellung, Gesamteindruck, Layout (10 %), Umfang und Aktualität der zitierten Literatur (10 %).
Publikation
Die mit einem Preis ausgezeichneten Arbeiten gehen ohne Beeinträchtigung des Urheberrechts in das Eigentum der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. über. Der/die Sieger verpflichten sich, innerhalb von drei Monaten eine gemäß den Autorenhinweisen der „Wehrmedizinischen Monatsschrift“ (WMM) überarbeitete Fassung der Arbeit an die Redaktion der WMM zu übersenden. Einzelheiten hierzu wird der Chefredakteur der WMM dem Autor mitteilen.
Nach dem Erscheinen in der WMM können die Verfasser die Arbeit anderen Zeitschriften zum Nachdruck anbieten. Nicht mit einem Preis ausgezeichnete Arbeiten werden von der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. den Verfassern ohne nähere Begründung zurückgesandt.
Mit Einreichung der Arbeit stimmt der Verfasser der Speicherung sowie der satzungskonformen Nutzung und Veröffentlichung personenbezogener Daten gemäß der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vom 25. Mai 2018 zu.
Preisverleihung
Die feierliche Verleihung des„Paul-Schürmann-Preises 2026“ erfolgt durch den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. im Rahmen des 57. Kongresses, der vom 8. – 10. Oktober 2026 in Papenburg stattfindet.
Dr. Bernd Klaubert
Oberstapotheker
Präsident der DGWMP e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Neckarstraße 2a, 53175 Bonn
Tel.: 0228 632420
E-Mail bundesgeschaeftsstelle@dgwmp.de
Website: www.dgwmp.de

Einladung zum Nachwuchsforum und Ausschreibung des Heinz-Gerngroß-Förderpreises 2026*
* Zur besseren Lesbarkeit wird in diesem Beitrag das generische Maskulinum verwendet.
Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Wehrmedizin und Wehrpharmazie e. V. (DGWMP) hat im Oktober 2005 zur Erinnerung an seinen langjährigen Vizepräsidenten den „Heinz-Gerngroß-Förderpreis“ gestiftet. Oberstarzt Prof. Dr. Heinz Gerngroß (1947–2005) hat sich in seiner Zeit in besonderem Maße um die Aus-, Fort- und Weiterbildung junger Sanitätsoffiziere verdient gemacht. Der Preis wird jährlich verliehen. Die Absicht der Gesellschaft ist es, den Nachwuchs im Sanitätsdienst durch die Auszeichnung eines wissenschaftlichen Vortrags auf dem Gebiet der Wehrmedizin, der Wehrpharmazie und ihrer Nachbargebiete zu fördern. Die Auszeichnung mit 1500 bzw. 1000 Euro wird jährlich verliehen. Die feierliche Verleihung des Heinz-Gerngroß-Förderpreises 2026 erfolgt durch den Präsidenten der DGWMP im Rahmen des 57. Jahreskongresses, der vom 8. bis 10. Oktober 2026 in Papenburg stattfindet.
Teilnehmerkreis
Zur Teilnahme aufgefordert sind Sanitätsoffizieranwärter, Sanitätsoffiziere (auch der Reserve), Medizinalbeamte, angestellte Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Veterinärmediziner sowie Wissenschaftler bzw. wissenschaftlicher Nachwuchs anderer Fachgebiete, die sich mit wehrmedizinischen oder verwandten Fragestellungen befassen; die Bewerber dürfen am 31. Juli 2026 nicht älter als 33 Jahre sein.*
Bewerbungsverfahren
Vom beabsichtigten Vortrag ist ein wissenschaftliches Abstract (Microsoft Word; maximal 550 Wörter, Schrift Arial 12: Einleitung, Methodik, Ergebnisse, Diskussion sowie eine aussagekräftige, in den Text integrierte Ergebnis-Abbildung) einzureichen. Dieses Abstract ist als PDF per E-Mail an die Bundesgeschäftsstelle der DGWMP sowie an den Organisator des Wettbewerbs, Generalarzt a. D. Prof. Dr. Horst Peter Becker, zu senden:
Die eingesandte Datei muss das wissenschaftliche Abstract sowie die vollständigen Kommunikationsdaten des Bewerbers bzw. der Bewerberin enthalten:
- Vor- und Zuname, gegebenenfalls Dienstgrad,
- E-Mail-Affiliation,
- genaue Postanschrift,
- Geburtsdatum,
- berufliche Stellung beziehungsweise Tätigkeit des Verfassers.
- Ein Porträtbild ist beizufügen.
- Bei mehreren Autoren ist der Referent zu unterstreichen.
Einsendeschluss: Die Einsendung muss bis zum 31. August 2026 um 24:00 Uhr erfolgen. Nach der Einsendung wird das Abstract anonymisiert und von einer Jury, bestehend aus Präsidiumsmitgliedern, bewertet. Es werden maximal acht Beiträge zur Präsentation auf dem Jahreskongress zugelassen.
Wettbewerbsbedingungen
Der Vortrag muss auf eigenen Erkenntnissen oder Untersuchungen beruhen und in deutscher Sprache gehalten werden. Mögliche Vortragsinhalte im Sinne von Beispielen:
- Dissertation eines Sanitätsoffizieranwärters,
- Kasuistik aus Klinik und Praxis,
- Forschungs-/Studien-/Untersuchungsergebnisse aus Einrichtungen und Institutionen der Bundeswehr,
- andere Themen mit Bezug zur Wehrmedizin (z. B. auch Medizingeschichte).
Die im Vortrag präsentierten Ergebnisse sollten auf neuen Erkenntnissen beruhen. Als Vorveröffentlichung zählen nicht:
Bereits veröffentlichte Dissertationen,
publizierte Forschungsberichte, an deren Entstehen der Bewerber beteiligt war,
Kurzfassungen von Kongressvorträgen (letzteres jedoch nur, wenn gemäß den Ausschreibungsbedingungen der angemeldete Beitrag in einen bestimmten, neu erarbeiteten Zusammenhang gesetzt wird oder dadurch neue Erkenntnisse gewonnen werden).
Vortragsform
Der Vortrag ist in freier Form (ohne Manuskript) zu halten. Für die Medienprojektion ist Microsoft Powerpoint™ zu verwenden. Die Vortragsdauer beträgt exakt zehn Minuten zuzüglich fünf Minuten für die Diskussion.
Auswahl/Bewertung
Für den Wettbewerb sind bis zu acht Vorträge zugelassen. Gehen mehr als acht Anmeldungen ein, entscheidet der vom Präsidenten eingesetzte Organisationsausschuss anhand der eingereichten Kurzfassungen über deren Annahme. Die Bewerber werden zeitgerecht über die Annahme bzw. Ablehnung ihres Vortrags benachrichtigt.
Die Reihenfolge der Vorträge beim Wettbewerb wird ausgelost. Über die Preisvergabe entscheidet ein Preisrichtergremium im Saal, das aus einem Präsidiumsmitglied der DGWMP, einem Vertreter aus der Führung des Kommandos Gesundheitsversorgung, einem Sanitätsoffizier der Reserve und bis zu zwei weiteren durch den Präsidenten der DGWMP zu benennenden Preisrichtern besteht. Bei deren Auswahl sollen auch die Approbationen der Vortragenden berücksichtigt werden.
Bewertet werden das fachlich-wissenschaftliche Ergebnis, die wehrmedizinische Relevanz, das Zeitmanagement, die Vortragstechnik, die Qualität der präsentierten Medien sowie die Diskussionssouveränität.
Publikation
Die Vorträge des Wettbewerbs werden als Extended Abstracts (bis zu 2000 Wörter und vier Abbildungen) in der Wehrmedizinischen Monatsschrift (WMM 01_2027) abgedruckt. Die Autoren werden durch die Schriftleitung der WMM rechtzeitig über Einzelheiten zum Format der Beiträge informiert. Vortragsinhalte dürfen bis zur Preisverleihung weder veröffentlicht noch einem anderen Wettbewerb eingereicht werden. Prämierte Vorträge gehen in das Eigentum der DGWMP über.
Mit Einreichung der Arbeit wird der Speicherung sowie der satzungskonformen Nutzung und Veröffentlichung personenbezogener Daten gemäß der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vom 25. Mai 2018 zugestimmt.
Oberstapotheker
Dr. rer.nat. Bernd Klaubert
Präsident der DGWMP e. V.
Bundesgeschäftsstelle
Neckarstraße 2a, 53175 Bonn
Tel.: 0228 632420, Fax 0228 698533
E-Mail: bundesgeschaeftsstelle@dgwmp.de
Webseite: https://dgwmp.de