Verdacht auf Osteomyelitis nach Zahnextraktion – ein Fallbericht
Suspected Osteomyelitis Following Tooth Extraction – Case Report
Oliver Jülliga, Andreas Munda
a Abteilung XXIII - Zahnmedizin,Bundeswehrkrankenhaus Berlin
Zusammenfassung
Sechs Monate nach der Extraktion des Zahns 26 traten weiterhin ungeklärte Beschwerden auf. Zur weiterführenden Diagnostik wurde der Patient an die Abteilung Zahnmedizin des Bundeswehrkrankenhauses Berlin überwiesen. Mittels digitaler Volumentomographie zeigte sich eine hypodense Veränderung im Bereich der ehemaligen bukkalen Wurzel mit mottenfraßähnlichem Aussehen. Unter der Verdachtsdiagnose Osteomyelitis erfolgte eine chirurgische Osteotomie der Regio 26 mit augmentativen Maßnahmen und einer Antibiotikatherapie für 4 Wochen mit einem Penicillinderivat in Kombination mit einem β-Laktamase-Inhibitor. Bereits einen Monat nach dem Eingriff hatte der Patient eine deutliche Reduktion des Leidensdrucks mit gelegentlichen nicht beeinträchtigenden Beschwerden.
Schlüsselwörter: Zahnextraktion, Osteomyelitis, Osteotomie, Augmentation, Antibiotika
Summary
Six months after the extraction of tooth 26, unexplained symptoms persisted. The patient was referred to the Department of Dental Medicine at the Bundeswehr Hospital in Berlin for further diagnosis. Digital volume tomography revealed a hypodense change in the area of the former buccal root with a moth-eaten appearance. Based on a suspected diagnosis of osteomyelitis, surgical osteotomy of region 26 was performed with augmentative measures and antibiotic therapy for 4 weeks with a penicillin derivative in combination with a β-lactamase inhibitor. Just one month after the procedure, the patient experienced a significant reduction in suffering with occasional non-impairing symptoms.
Keywords: tooth extraction; osteomyelitis; osteotomy; augmentation; antibiotics
Einleitung
Eine Osteomyelitis ist eine Infektion des Knochenmarks, die sich auf den gesamten Knochen ausbreiten kann. Auslöser im Bereich der Kiefer sind unter anderem dentale Infektionen (z. B. Gingivitis, Periimplantitis, parodontale oder endodontale Läsionen), Frakturen, Tumorerkrankungen oder Bestrahlungen [1][4][5][12]. Dabei ist der Unterkiefer häufiger als der Oberkiefer betroffen. Die Osteomyelitis ist meistens auf einen anatomischen Bereich beschränkt, wobei bei Patienten mit Diabetes, Immunsuppression oder bei hospitalisierten Patienten eine Ausbreitung in andere Bereiche beobachtet werden konnte [5].
Hauptsächlich werden fakultativ anaerobe gramnegative Bakterien in Biopsien von infizierten Knochen nachgewiesen, die im oralen Biofilm vorkommen und häufig schwer zu kultivieren sind [5][12]. Während die Infektion voranschreitet, kann sich Eiter bilden und der Druck im Knochenmark steigen. Dies führt zu Knochennekrose, Auftreibung des Periosts, abnormaler Kortikalis und Abszedierungen. Radiologisch kann sich ein Bild von Mottenfraß zeigen. Mögliche Symptome sind Schmerzen, Gesichtsschwellung, eingeschränkte Mundöffnung, Fieber, Malaise und Lymphadenopathie. Im Unterkiefer kann eine Parästhesie der Lippe auftreten (Vincent-Symptom). Die Krankheitszeichen können durch die Einnahme von antiinflammatorischen und antimikrobiellen Medikamenten verschleiert werden.
Als Differentialdiagnose sollte an Osteosarkome, ein Plattenepithelkarzinom oder fibröse Dysplasie gedacht werden [5][12][13]. Die Therapie erfordert eine langandauernde Antibiotikagabe über 4–8 Wochen in Kombination mit der Gabe eines β-Laktamase-Inhibitors wie z. B. Clavulansäure [5][9]. Da die Penetration der Antibiotika in den infizierten oder nekrotischen Knochen schlecht ist, sollte eine chirurgische Entfernung der infizierten Knochenanteile erfolgen [13].
Fallbeschreibung
Vorgeschichte präoperativer Verlauf
Ein 28-jähriger Soldat wurde mit seit etwa vier Wochen bestehenden Beschwerden im Oberkiefer links sowie Symptomen einer Sinusitis an Zahn 26 im Dezember 2024 an der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (HNO) des Bundeswehrkrankenhauses (BwKrhs) Berlin vorstellig. In der Computertomografie (CT) des Mittelgesichts zeigte sich eine Verschattung der Kieferhöhle links ohne Verdacht auf eine Osteolyse im Bereich der Zahnwurzeln (Abbildung 1).
Abb. 1: Axiales CT des Oberkiefers bei Erstvorstellung im BwKrhs Berlin: Verschattung des Sinus maxillaris links ohne periapikale Osteolyse
Zur dentogenen Fokussuche erfolgte ein Konsil in der Abteilung XXIII Zahnmedizin. Bei der Untersuchung zeigten sich pulpitische Beschwerden an Zahn 26 ohne klinisch bestehende Restaurationen oder kariöse Destruktion. Wegen des Leidensdrucks des Patienten wurde der Zahn bei Verdacht auf eine irreversible Pulpitis trepaniert und medikamentös mit Ledermix® (Riemser, Berlin) behandelt. Ledermix ist ein zahnmedizinisches Kombinationspräparat (Antibiotikum und Kortikosteroid), das in der Zahnmedizin zur Notfallbehandlung bei akuten Entzündungen des Zahnnervs (Pulpitis) und umliegender Strukturen (apikale Parodontitis) eingesetzt wird, um Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu hemmen und bakterielle Infektionen zu bekämpfen. Die weitere Therapie sollte in der Zahnarztgruppe am Standort des Soldaten erfolgen.
Bei bestehenden Beschwerden trotz ausreichender Wurzelkanalbehandlung wurde der Zahn in der Notfallsprechstunde einer oralchirurgischen Ambulanz im April 2025 ohne augmentative Verfahren extrahiert. Auf Antibiotika wurde verzichtet, da hierzu keine Indikation bestand. Der Zahn konnte in toto entfernt werden, wobei es zum Verlust der bukkalen Knochenlamelle kam. Der Patient wurde 4 Wochen nach der Extraktion mit persistierenden Beschwerden erneut an der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde des BwKrhs Berlin vorstellig. Im CT zeigte sich ein deutlicher Regress der Verschattung der Kieferhöhle sowie persistierende Extraktionsalveolen mit einem kompakten Randsaum (Abbildung 2). Als Therapie wurde eine symptomatische Behandlung mit Nasenspray Septanasal (TAD Pharma, Cuxhaven) und Sinupret forte (Bionorica, Neumarkt i. d. Oberpfalz) empfohlen.
Abb. 2: Axiales CT des Oberkiefers im Mai 2025, 4 Wochen nach Extraktion von Zahn 26
Im Oktober 2025 wurde der Patient mit progressiven Beschwerden in Region 26 wieder in seiner Zahnarztgruppe vorstellig. Bei einer unauffälligen Panoramaschichtaufnahme (PSA) erfolgte die Überweisung an die Abteilung XXIII des BwKrhs Berlin. Im Extraktionsgebiet bestand ein deutlich eingefallener Alveolarkamm bukkal und eine hochverlaufende nicht-befestigte Gingiva bis an die krestobukkale Knochenkante des Alveolarkamms. Bei Palpation der Regio 26 kam es bukkal zu einer Spontanblutung der Schleimhaut. In der digitalen Volumentomografie (DVT) stellte sich in Regio 26 bukkal eine inhomogene Knochenkante dar mit einem hypodensen Knochen im Bereich der ehemaligen bukkalen Wurzeln. Das Bild erinnerte an Mottenfraß (Abbildung 3). In der Kieferhöhle Regio 26 und 27 zeigte sich eine Verdickung der Schleimhaut. Unter dem Verdacht auf eine Osteomyelitis wurde der Patient über das Krankheitsbild aufgeklärt und ihm die chirurgische Revision empfohlen.
Abb. 3: DVT der Regio 26 im Oktober 2025, 6 Monate nach der Extraktion, (a) und (b) axiale, (c) koronale Ansicht
Therapie
Die chirurgische Revision der Regio 26 erfolgte Anfang November 2025 (Abbildung 4 a-j). Nach Lappenpräparation wurde der Knochen im Bereich der bukkalen Wurzeln des entfernten Zahns 26 trepaniert. Dort bestanden Blutungspunkte aus dem intakten Knochen (Abbildung 4 c). Nach Durchdringung der Kortikalis fiel der Rosenbohrer in infiziertes, weiches Gewebe, welches entfernt wurde, wobei bis an die Schneidersche Membran heran präpariert werden musste (Abbildung 4 d-f). Im Anschluss wurde der Knochendefekt mit xenogenem Knochenersatzmaterial (BioOss, Geistlich, Baden-Baden) aufgefüllt, mit einer Membran (Bio-Gide, Geistlich, Baden-Baden) abgedeckt und die Wundränder mit resorbierbaren Nähten (Ethicon Vicryl 4–0, Johnson & Johnson, New Brunswick, US) adaptiert (Abbildung 4 g-j). Zur postoperativen Analgesie und Infektionskontrolle wurden Ibuprofen 600 mg 1–1–1 bei Bedarf sowie 0,2 % Chlorhexidin-Mundspüllösung für 5 Tage verordnet. Der Patient sollte die mechanische Plaquekontrolle für 5 Tage im OP-Gebiet nicht und ab dem 6. Tag mit einer ultraweichen Zahnbürste bis zur Entfernung betreiben.
Abb. 4: Fotodokumentation der operativen Revision Regio 26:
(a) und (b): präoperative Situation
(c): nach Lappenpräparation
(d) bis (f): Knochentrepanation von weichem infiziertem Knochen
(f): sichtbare Schneidersche Membran
(g): Augmentation
(h): Membranpositionierung
((i) und (j): Nahtverschluss
Abb. 5: Postoperative Röntgenschichtaufnahme der Regio 26
Unter der Verdachtsdiagnose Osteomyelitis wurde eine Antibiotikatherapie mit Amoxiclav 875/12 mg 1–0–1 für 4 Wochen verordnet. Ein Kontrolltermin wurde dem Patienten für drei Tage später angeboten, und ein Termin zur Nahtentfernung wurde 14 Tage später vereinbart. Die Wundheilung zeigte sich an beiden Terminen stadiengerecht, ohne Dehiszenz, und der Patient berichtete von einer deutlichen Reduktion der Beschwerden. Bei der Verlaufskontrolle 1,5 Monate nach der Operation hatte der Patient diskrete Beschwerden, die er nicht mit Medikamenten behandeln musste, und die Mundschleimhaut war blande (Abbildung 6).
Abb. 6: Befund 1,5 Monate postoperativ
Diskussion
Inzidenz der Osteomyelitis
Die Osteomyelitis (OM) ist eine vom Knochenmark ausgehende Entzündung mit einer Inzidenz von 16,7/100 000 in Deutschland. Bezogen auf den Kiefer liegt die Inzidenz bei 1/100 000 ohne Bisphosphonattherapie und bei 1–2 % der Tumorpatienten mit osteoprotektiver Therapie mit Bisphosphonaten [17][18]. Sie betrifft Männer häufiger als Frauen und hat einen Altersgipfel zwischen 60 und 80 Jahren.
Infektionsweg
Als häufigste Lokalisation findet sich mit etwa 75 % die untere Extremität. Bekannt sind 2 Infektionswege: Bei der endogenen OM breitet sich die Infektion hämatogen aus; dies ist der häufigste Infektionsweg bei jungen Patienten unter 16 Jahren. Die exogene OM dagegen hat eine direkte (z. B. externe Inokulation nach Trauma oder OP) oder lymphogene Ausbreitung und ist der häufigste Infektionsweg (ca. 80 %) bei Erwachsenen [3][16]. Gelangen Bakterien in die Knochen, haften sie dort oder an Implantaten an und bilden einen Biofilm. Der weitere Verlauf der Infektion mit der dazugehörigen Destruktion ist abhängig von der Effektivität der Immunantwort, erregerspezifischen Mechanismen und lokalen Faktoren wie Prädilektionsstellen [7][8][14].
Verlaufsformen
Es werden 3 Verlaufsformen unterschieden: Die chronische OM mit einem Anteil von 48 %, die akute OM (33 %) und die unspezifizierte OM (19 %) [17]. Diese unterscheiden sich hinsichtlich Symptomatik und Therapie. Die akute OM beginnt akut bis subakut mit einer Symptomdauer von weniger als 2 Wochen. Lokal zeigen sich eher stechende klopfende Schmerzen mit den klassischen Entzündungszeichen. Systemisch kann sich eine B-Symptomatik mit Fieber, Abgeschlagenheit und gegebenenfalls Sepsis zeigen [2][10][15]. Die chronische OM präsentiert sich meist schleichend mit einer Symptomdauer von mehr als 4 Wochen. Die Schmerzen sind eher dumpf und in Ruhe auftretend. Zusätzlich zu den klassischen Entzündungszeichen kann es zu Pusaustritt aus einer offenen Wunde oder Fistel kommen, systemische Anzeichen sind meistens nicht vorhanden [2][15].
Diagnostik und Therapie
Die Diagnosestellung erfolgt durch die Zusammenschau der klinischen Befunde, ggf. vorliegender Labordiagnostik und der Bildgebung [2][10][15]. Zur Therapie einer OM des Kieferknochens wird die chirurgische Entfernung des infizierten Knochens empfohlen sowie eine langandauernde Antibiotikagabe über 4–8 Wochen, angepasst an das vermutete Keimspektrum. Empfohlen wird die adjuvante Gabe eines β-Laktamase-Inhibitors wie Clavulansäure [5][9]. Die chirurgische Intervention ist aufgrund einer schlechten Penetration der Antibiotika in den infizierten oder nekrotischen Knochen indiziert [13].
Als Differentialdiagnosen kommen Osteoradionekrose, medikamentenassoziierte Osteonekrose, bakterielle Arthritis, maligne und benigne Knochentumoren, Knochenmetastasen, aseptische Knochennekrose, reaktive Arthritis, IgA-Vaskulitis, nichtbakterielle Arthritiden, Gicht, Weichgewebeinfektion, diabetische Neuroosteoarthropathie, Frakturen und eine Bursitis in Betracht [2][13][15].
Im vorgestellten Fall sprachen der zeitliche Zusammenhang mit der Extraktion des Zahnes, die fehlende Manifestation im CT vor der Extraktion und nicht palpable Lymphknoten cervikal und perimandibulär sowie die Bildgebung, die in der Regel eine scharfe Begrenzung zeigt, gegen einen Knochentumor und Knochenmetastasen [15].
Ebenfalls sollten eine Osteodystrophia deformans (Morbus Paget) oder ein Morbus Behçet, eine häufig in der Türkei auftretende Vaskulitis der kleinen Gefäße,abgeklärt werden [6][11]. Zur weiteren Abklärung einer möglichen systemischen Beteiligung wurde der Patient deshalb an seinen Truppenarzt überwiesen.
Fazit
Insgesamt ist die OM ein nicht zu unterschätzendes Krankheitsbild und kann zu persistierender Infektion bzw. Chronifizierung oder zu progredienter Infektion mit lokaler (Abszedierung) oder systemischer Ausbreitung (Sepsis) führen. Folge sind knöcherne Destruktion und Instabilität mit der Folge von pathologischen Frakturen, Fehlstellung bzw. Deformität, Pseud-(Arthrose) und Wachstumsstörung bei offenen Wachstumsfugen, Weichgewebedestruktion mit Chronifizierung der Wunde, Wundheilungsstörung und fehlender Weichgewebedeckung, chronische Schmerzen, Bewegungs- und Funktionseinschränkung und Phlebothrombose sowie Embolie [8]. Abklärung und Therapie sollten immer durch eine Fachabteilung mit Anbindung an eine Klinik erfolgen.
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Alle Bilder: O. Jüllig/Bundeswehrkrankenhaus Berlin
Manuskriptdaten
Zitierweise
Jüllig O, Mund A. Verdacht auf Osteomyelitis nach Zahnextraktion. WMM 2026;70(3):88-92.
DOI: https://doi.org/10.48701/opus4-845
Für die Verfasser
Oberstabsarzt Dr. Oliver Jüllig
Abteilung XXIII - Zahnmedizin
Bundeswehrkrankenhaus Berlin
Scharnhorststraße 13, 10115 Berlin
E-Mail: oliverjuellig@bundeswehr.org
Manuscript Data
Citation
Jüllig O, Mund A. [Suspected Osteomyelitis Following Tooth Extraction].WMM 2026;70(3):88-92.
DOI: https://doi.org/10.48701/opus4-845
For the Authors
Major (DC) Dr. Oliver Jüllig, DMD
Department XXIII - Dental Medicine
Bundeswehr Hospital Berlin
Scharnhorststraße 13, D-10115 Berlin
E-Mail: oliverjuellig@bundeswehr.org