Wehrmedizinische Monatsschrift

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Inhaltsverzeichnis
Editorial
Editorial
Grusswort
Politik in Krisenzeiten und in den Schlüsseljahren für das Gesundheitswesen
Leitartikel
Empathische Führung






Zahnmedizin
Alloplastische Kiefergelenksrekonstruktion:​ Erfolgreiche Kooperation zwischen dem Bundeswehrkrankenhaus und der Universitätsklinik Charité Berlin





Zahnmedizin
Evidenzbasierter Einsatz von Botulinum in der zahnärztlichen Funktionsdiagnostik und Therapie




Zahnmedizin
Verdacht auf Osteomyelitis nach Zahnextraktion – ein Fallbericht



Zahnmedizin
Mobile Zahnmedizin unter dynamischen Versorgungsbedingungen Historische Erfahrungen,​ demografischer Wandel und modulare ­Versorgungskonzepte für zivile und militärische Kontexte




Zahnmedizin
Fallstricke in der Endodontologie




Zahnmedizin
Fallbericht – Wurzelamputation mit partieller Pulpotomie




Zahnmedizin
Gingivale Rezessionen – Möglichkeiten der Therapie in einem schwierigen Fall


Zahnmedizin
Grenzfall der chirurgisch-prothetischen Zahnerhaltung


Varia
Repatriierung auf Grund von Panikstörung nach Ciprofloxacingabe


Tagungen und Kongresse
25.​ Forum Zahnmedizin vom 3.​ bis 4.​ Dezember 2025 in Bonn
Aus dem Sanitätsdienst
Verleihung der außerplanmäßigen Professur an Flottenarzt Privatdozent Dr.​ Arnulf Willms durch die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Aus dem Sanitätsdienst
Oberstarzt Privatdozentin Dr.​ med.​ habil.​ Manuela Andrea Hoffmann zur außerplanmäßigen Professorin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ernannt
In Memoriam
Nachruf auf Generalapotheker a.​ D.​ Dr.​ Jörg Hoff
Mitteilungen der DGWMP
Ausschreibung des Paul-Schürmann-Preises 2026
Mitteilungen der DGWMP
Einladung zum Nachwuchsforum und Ausschreibung des Heinz-Gerngroß-Förderpreises 2026
Mitteilungen der DGWMP e.​ V.​
Geburtstage April 2026
Tagungen und Kongresse PDF

25. Forum Zahnmedizin vom 3. bis 4. Dezember 2025 in Bonn

Seit nunmehr 25 Jahren treffen sich Zahnärzte aus dem gesamten Fachbereich der Zahnmedizin der Bundeswehr sowie zivile Kollegen aus Deutschland zum Forum Zahnmedizin im Hotel Collegium Leoninum in Bonn. Die letzte Tagung fand vom 3. bis 4. Dezember 2025 statt und war geprägt von einem breiten fachlichen Programm und hochwertigen Referenten. Das 25-jährige Jubiläum markiert das Vierteljahrhundert, aber leider auch die vorerst letzte Durchführung dieses Formats.

Der Geschäftsführer des CPM-Verlags, Tobias Ehlke, begrüßte die Teilnehmenden und erläuterte die bedauerliche Portfolio-Veränderung aufgrund des begrenzten Kapazitätsrahmens im Defence-Sektor.

Oberstarzt Dr. Lars Weidling (Abbildung 1) übergab nach der Begrüßung und einer kurzen Einleitung das Wort an den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Prof. Dr. Dr. Proff. Dieser eröffnete den wissenschaftlichen Teil mit einem Vortrag über die Schnittstellen zwischen Kieferorthopädie und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

Oberstarzt Dr. Weidling bei der Tagungseröffnung

Anschließend referierte der Leitende Zahnarzt der Bundeswehr, Oberstarzt Dr. Jürgen Rentschler, über die im Jahr 2025 geleistete Arbeit des Fachbereichs und hob den hohen Stellenwert der präventiven Zahnmedizin mit Verweis auf die Deutsche Mundgesundheitsstudie 6 (DMS 6) hervor.

Der Vormittag setzte sich im Workshop-Format fort. So referierte Zahntechnikermeister Thomas Piela (Fa. CAMLOG) zu digitalen prothetischen Lösungen. Zeitgleich sprach Zahntechniker Christoph Linke (Fa. Dentsply Sirona) über den digitalen Workflow unter dem Titel „Make it simple – make it digital“. Angehörige des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums der Verteidigung hatten zudem die Möglichkeit, an einem Vortrag zur aktuellen nachrichtendienstlichen Gefährdungslage teilzunehmen.

Prof. Dr. Christian Gernhardt war der erste Redner am Nachmittag und richtete im Namen der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) kollegiale Worte an die Anwesenden. Die Unterstützung des 25. Symposiums durch die APW war ihm wichtig, um „die Verbindung zueinander nicht zu verlieren“.

Dr. Georg Arentowicz, Präsident der Landeszahnärztekammer Nordrhein, führte seinen Grußworten das Programm weiter und berichtete zugleich von der Umbenennung des Karl-Heupel-Instituts zum Kantorowicz-Institut ab dem 1. Januar 2026.

Prof. Dr. Arweiler berichtete in seinem Vortrag über das moderne Biofilm-Management. Da die Zahnoberfläche die einzige nicht-abschilfernde Oberfläche des Körpers sei, gelte „Bewahre, was dir wertvoll ist“.

Den Abschluss der Vortragsanteile des ersten Tages machte Prof. Dr. Jeremias Hey mit einem Vortrag über Restaurierung und Zahnhartsubstanzerhaltung.

Beim abschließenden Get-Together im Hof des Collegium Leoninum gab es die Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch, bei Fingerfood und heißen Getränken.

Den fachlichen Teil des zweiten Tages leitete Prof. Dr. (mult.) Robert Sader ein. Dieser referierte über die Möglichkeiten der modernen Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Dr. Dr. Markus Tröltzsch sprach anschließend über medizinische Risiken in der zahnärztlichen Praxis und betonte: „Prävention ist die wichtigste Art der Medizin!“.

Am Nachmittag präsentierte Prof. Dr. Gernhard sein Update zu direkten Restaurationen mit Komposit- und Adhäsiv-Technik.

Prof. Dr. Dr. Kämmerer stellte zum Abschluss seines Vortrags moderne Anästhesieverfahren vor und ging insbesondere näher auf Schmerzkontrolle und Sedierung zur angst- und schmerzfreien Behandlung aller Patientengruppen ein.

Abschließend dankte Oberstarzt Dr. Weidling allen Referenten für ihre engagierten Vorträge und allen Teilnehmenden für ihr Kommen. Damit war das umfassende und qualitativ hochwertige wissenschaftliche 25. Forum Zahnmedizin in der jetzigen Form beendet.

Die Fortführung des Formats wird derzeit untersucht. Erste freundliche Unterstützungsangebote wurden bereits während der Veranstaltung gemacht. Das gibt Hoffnung für die kommenden Jahre.

Oberfeldarzt Joschi Booysen
Unterstützungskommando der Bundeswehr
Büro des Leitenden Zahnarztes der Bundeswehr

Aus dem Sanitätsdienst

Oberstarzt Privatdozentin Dr. med. habil. Manuela Andrea Hoffmann zur außerplanmäßigen Professorin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ernannt

Für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung und Lehre wurde Frau Oberstarzt Prof. Dr. med. habil. Manuela Andrea Hoffmann vom Präsidenten der Universität Mainz gewürdigt und ihr mit Urkunde vom 31. Oktober 2025 die Bezeichnung außerplanmäßige Professorin verliehen.

Oberstarzt Prof. Dr. Hoffmann, die seit 2022 als Dienststellenleiterin das Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr (InstPrävMedBw), eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes, leitet, bringt eine einzigartige Kombination aus medizinischer und wissenschaftlicher Expertise sowie militärischen Erfahrungen aus Auslandseinsätzen und einer zehnjährigen Verwendung im Bundesministerium der Verteidigung und im Kommando Sanitätsdienst mit.

Der berufliche Weg von Prof. Dr. Hoffmann ist von Beginn an durch außergewöhnliche Leistungsstärke und Zielorientierung geprägt. Nach dem Studium der Humanmedizin an der Exzellenzuniversität Bonn, das sie zivil und nebenberuflich absolvierte, folgte die Promotion in Neurochirurgie und Anästhesie an der Universität Bonn.

Als Fachärztin wurde sie in der Radiologie in ziviler Praxis und nach Eintritt in die Bundeswehr in der Nuklearmedizin am Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz fortgebildet. Ihre klinischen Schwerpunkte waren nuklearmedizinische Therapien wie die selektive interne Radiotherapie sowie die Positronen-Emissions-Tomographie.

Wesentliche akademische Impulse erhielt sie bei Prof. Dr. Schreckenberger an der Universitätsmedizin Mainz. Dort zeigte sich auch ihr ausgeprägtes wissenschaftliches Talent. Der Forschungsschwerpunkt lag vorwiegend auf der PSMA-Hybridbildgebung und der Neuronuklearmedizin.

Sie absolvierte zusätzlich eine Weiterbildung zur Fachärztin für Arbeitsmedizin und forschte am Institut für Präventivmedizin der Bundeswehr zu militärmedizinischen Fragestellungen.

Ihre Forschungserfolge, die auf Basis zahlreicher hochrangiger Publikationen in ihrem Fachgebiet bedeutende Akzente gesetzt haben, mündeten 2021 in ihrer Habilitation an der Universität Mainz. Die zivil-militärische Vernetzung liegt ihr am Herzen, was sich in ihrem hohen Engagement in Forschungsgruppen, Fachgesellschaften und Editorial Boards äußert.

Ihre herausragende wissenschaftliche Leistung wurde 2018 mit dem renommierten Dagmar-Eißner-Preis sowie in den Jahren 2021, 2022 und 2023 mit weiteren wissenschaftlichen Auszeichnungen gewürdigt.

Neben der Forschung ist sie auch Impulsgeberin für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie betreut Promotionsarbeiten und erfüllt mit hohem Engagement seit 2015 ihren Lehrauftrag an der Universitätsmedizin Mainz in Nuklearmedizin. Seit 2023 lehrt sie an der Universität Würzburg in Arbeits- und Umweltmedizin und ist seit 2025 für Umwelt- und Präventivmedizin im Rahmen des Medizincampus Koblenz lehrverantwortlich.

Parallel dazu erweiterte Prof. Dr. Hoffmann ihr Profil bewusst über die rein medizinische Expertise hinaus. 2014 schloss sie ihr Studium in Gesundheitsökonomie an der European Business School ab.

Ihr hohes analytisches und konzeptionelles Denken, gepaart mit Führungsstärke, brachte sie als Leiterin des Prozessmanagements sowie als Leiterin der Ärztlichen Stelle der Bundeswehr für Nuklearmedizin und Radiologie im Kdo SanDstBw ein. Abgerundet wurde ihr Profil durch die Tätigkeit als Referentin für Arbeitsmedizin, Strahlenschutzrecht und öffentlich-rechtliche Aufsicht im BMVg von 2019 bis 2022.

Aufgrund ihres positiven Leistungs- und Fähigkeitsprofils mit breiter wissenschaftlicher Expertise hat Prof. Dr. Hoffmann seit 2022 die Leitung des InstPrävMedBw mit 220 Mitarbeitenden inne und ist Standortälteste in Andernach.

Sie setzte mit dem Leitspruch „Resilient im Einsatz. Gesund im Leben.“ neue Akzente. Unter ihrer Leitung wurde die präventivmedizinische Ressortforschung in einem breiten Portfolio im Kontext der Kriegstüchtigkeit und mit Blick auf eine resiliente Landes- und Bündnisverteidigung fokussiert. Dadurch ist es gelungen, das Profil dieser besonderen Ressortforschungseinrichtung zu schärfen, zukunftsweisende zivil-militärische Kooperationen zu knüpfen und die universitäre Anbindung an die Universität Mainz auszugestalten.

Die Verleihung des Titels einer außerplanmäßigen Professorin durch die Universität Mainz würdigt ihre hervorragende wissenschaftliche Leistung und zeichnet eine akademische Persönlichkeit aus, die mit Führungs- und Managementgeschick die militärmedizinische Präventivforschung des InstPrävMedBw universitär etabliert hat.

Prof. Dr. med. habil. Kai Kehe, MBA
Generalarzt
Direktor Wissenschaft und Fähigkeitsentwicklung Sanitätsdienst und
Stellvertretender Kommandeur der Sanitätsakademie der Bundeswehr

Zeitschriften
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Redaktion: Generalarzt a. D. Prof. Dr. med. Horst Peter Becker, MBA, Auf der Hardt 27, 56130 Bad Ems, Mobil +49 171 215 0901, E-Mail: hp.becker@cpm-verlag.de 

Herausgeber: Kommando Gesundheitsversorgung der Bundeswehr, Integrierte Kommunikation/Fachinformations- und Medienarbeit im Auftrag des Befehlshabers des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Von-Kuhl-Straße 50, 56070 Koblenz, Telefon: +49 261 896 12300, E-Mail: KdoGesVersBwIKoFaM@bundeswehr.org 

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Online-Version (E-Paper): Erstellung mit PIC MediaServer, PIC Crossmedia GmbH, Langenfeld; Erstellung mit PIC MediaServer, PIC Crossmedia GmbH, Langenfeld; E-Paper und Autorenhinweise sind unter wmm-online.de abrufbar

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